Skip to main content

Referent:innen


Christina koschmieder

„Dein Problem ist doch gar nicht der Alkohol, Dein Problem ist doch Nähe…“

Leben und wirken

Christine Koschmieder hat an der Universität Leipzig Theater -, Medien-, Kommunikations­wissenschaft studiert. Darauf folgten Post­graduate Studies Intercultural Communication and European Studies an der FH Fulda.

Von 1993 bis 1999 war sie Produktionsleiterin Schauspiel und Regie am Poetischen Theater Leipzig e.V.

2003 gründete sie die Literaturagentur Partner + Propaganda.

Publikationen:

  • Schweinesystem (Roman, Aufbau Verlag/Blumenbar 2014), Trümmerfrauen (Roman, Edition Nautilus 2020)
  • „DRY” (Roman, Kanon Verlag 2022), ein autofiktionaler Roman übers Trinken und wie es ihr Leben als selbständige, alleinerziehende Frau und Mutter bestimmt hat. Und es handelt sehr ehrlich übers Aufhören.

Anke snoek

„Due to stigma and self-stigma, people with addiction lose the ability to define who they are and what is possible for them in live.“

leben und wirken

Anke Snoek is currently a postdoctoral researcher at Amsterdam UMC in the Netherlands. Her research focuses on agency and autonomy of vulnerable groups. What does agency and self-control look like for groups who find their agency compromised?

Methodologically she works at the intersection of empirical research and philosophical reflections, including neuroethics.

She obtained her PhD at Macquarie University in Sydney on a longitudinal study on how alcohol and opioid dependent people experienced their self-control, focusing on their lived experiences and narrative self-conception.

She obtained her master degree at the University of humanistic studies. Hence, her work has a strong humanistic outlook: how do people give meaning to their lives, especially when they face adversity and how can we make society and institutions more just?

PD Dr. med. Habil. Sven Speerforck

«Stigmatisierung ist keine Frage von Nettigkeit oder Moral, sondern ein potenzielles medizinisches Fehlverhalten, das das Suchtstigma perpetuiert und Heilung verhindert.»

Leben und wirken

Sven Speerforck forscht rund um das Thema Stigma bei Substanzgebrauch und Sucht­erkran­kungen. Er ist stellvertretender Klinikdirektor und Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Leipzig.

Neben seiner ärztlichen Tätigkeit in der klinischen Versorgung von Menschen mit Suchterkrankun­gen forscht und lehrt Dr. Sven Speerforck zur Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Er leitet gemeinsam mit Prof. Georg Schomerus die Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Gesellschaft“ und ist Mitglied der Redaktion der “Sozialpsychia­trischen Informationen” und des wissenschaft­lichen Beirats der “Psychiatrischen Praxis”.

Unter anderem war er an der BMG-geförderten interdisziplinären und partizipativen Memoran­dums­gruppe „Das Stigma von Suchtkrankheiten verstehen und überwinden“ und an der Expertenkommission der Vereinten Nationen (UNODC) “Technical Consultation Meeting on Stigma around Substance Use” beteiligt.

Podiums­teilneh­mer:innen


Stephanie Ventling

leben und wirken

Als Naturwissenschaftlerin und ehemalige Kommunikationsfachfrau hat Stephanie Ventling aufgrund langjähriger Erschütterungsgenesung Recovery Module und Austrittsvorbereitungs-, jüngst auch Stimmenhörgruppen für Kliniken konzipiert und geleitet.

In der Schweiz ist sie Pionierin der Anti-Stigma Fortbildung für Betroffene «In Würde zu sich stehen», sowie der ersten, Peer-geleiteten Selbsthilfegruppe für die Borderline Persönlich­keits­störung.

Stephanie Ventling berät und doziert in Bildung und Forschung an der Berner Fachhochschule BFH, Recovery College Ostschweiz RCO, Recovery College Bern RCB und trägt Keynotes an Pflegekonferenzen im In- und Ausland vor.

Sie steht ein für Trauma informierte Prozessarbeit und dem Einbezug von Peers und Erfahrungs­wissen in Fachgremien. Als Angehörige ist sie durch 12-Schritt Programme und einer internationalen Weiterbildung für Familien mit Substanzabhängigkeit stark sensibilisiert.

Dr. Stefanie knocks

Leben und wirken

Hat Politikwissenschaft, Geschichte und Kommunikationswissenschaft studiert und in Kommunikationswissenschaft promoviert.

Seit der Mitarbeit am «Leitbild Herausforderung Sucht» 2010 immer wieder mit dem Thema Sucht in Berührung, aber nicht ausschliesslich:

  • 2013-2016 Geschäftsführerin des Netzwerks Kinderrechte Schweiz.
  • Seit 2016 beim Fachverband Sucht, seit 2018 Generalsekretärin.
  • Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)

Dr. med. thilo beck

leben und wirken

Nach seinem Studium der Humanmedizin hat Thilo Beck eine Facharztausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich absolviert.

Er ist seit 1997 in der Arud tätig und hat in verschiedenen Kaderpositionen massgeblich am Aufbau und der Entwicklung dieser gemein­nützigen Organisation mitgewirkt. Die Arud betreibt ein Ambulatorium für Suchtmedizin in Zürich, welches mit einem ausgeprägt inte­grierten, interdisziplinären und auf den Prinzipien der Schadenminderung aufbauenden Angebot das gesamte Spektrum der Substanzgebrauchs­störungen und der nicht substanzgebundenen Abhängigkeiten umfasst.

Neben der klinischen Arbeit und Forschung auf dem Gebiet der Suchtmedizin engagiert er sich politisch und gesellschaftlich für eine kohärente und solidarische Suchtpolitik.

christina messerli

Leben und wirken

Hat nach dem Studium der Sozialen Arbeit einen MAS in systemisch lösungsorientierter Therapie gemacht.

Seit 2007 arbeitet sie bei der Stiftung Berner Gesundheit, wo sie während 15 Jahren als Beraterin und Therapeutin mit Menschen und Angehörigen jeden Alters im Bereich Risiko­verhalten und Sucht arbeitete. In dieser Zeit übernahm sie zudem als Co-Leiterin die regionale Verantwortung für das Zentrum Bern. Heute ist sie in der Geschäftsleitung und leitet den Bereich Beratung und Therapie der Berner Gesundheit.

Sie gehört zum Vorstand des Fachverbands Sucht und arbeitet in der Expertengruppe Online-Sucht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) mit. Sie engagiert sich für eine bessere Wahrneh­mung der Thematik sowie im speziellen der Verhaltenssüchte im öffentlichen Diskurs wie auch bei Fachpersonen.

Sie hat einen erwachsenen Sohn und mit ihrem Partner eine Patchworkfamilie.  

Moderation Arbeits­ateliers


Karin Joggerst

Atelier 1: Anti-Bias-Training: Eigene Stereotype identifizieren

Leitung Anti-Bias-Forum Freiburg

Brigitte Brändli, Chris Zeltner, Rainer Winter

Atelier 2: STIGMA UND SELBSTSTIGMATISIERUNG

Brigitte Brändli: Peer-Mitarbeiterin Forel Klinik
Chris Zeltner: Peer-Mitarbeitender Forel Klinik
Rainer Winter: Leitung Ergotherapie & Sozialdienst Forel Klinik

Susanne Leiberg

ATELIER 3: LEISTUNGSSENSIBLE SUCHTTHERAPIE (LST) IN DER ANGEHÖRIGENARBEIT

Co-Leiterin Ambulatorium Lenzburg

DR. MED. ALEXANDER WOPFNER

Atelier 4: SINN UND UNSINN VON REGELN IN DER SUCHTTHERAPIE

Chefarzt Klinik Südhang

Moderation Fachtagung


Dr. med. christoph Jans

leben und wirken

Christoph Jans ist fasziniert von der Vielfalt der Menschen, ihrer Kommunikation sowie Dynamiken in Gruppen. Daher leitet er gerne Gruppentherapien in seiner Rolle als Psychiater.

Durch seine Kenntnisse in Systemischer Therapie weiss er, wie man beteiligte Personen mit ihrer individuellen Ansicht ins Boot der Diskussion holt.

In seiner Freizeit lernt  er exotische Fremd­sprachen und war in der Vergangenheit als Tanzlehrer tätig, wo pädagogisches Geschick und motivierendes Anleiten gefragt sind.