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Moderation Arbeits­ateliers


Rebekka Wernli & Cédric Kaiser

Effingerhort, Holderbank

Über die Referenten

Rebekka Wernli ist seit 1. Januar 2025 als Bereichsleiterin Betreuung und Pflege für die Effingerhort AG tätig. In dieser Funktion hat sie Einsitz in der Geschäftsleitung.
Sie bringt mehrjährige Führungserfahrung als Projekt-, Stations- und Bereichsleiterin unter anderem in den PDAG, im Spital Emmental, im Alters- und Pflegeheim Steinfeld und in der Stiftung Satis mit und hat unter anderem den Neuaufbau, die Entwicklung und Leitung zweier Kriseninterventionsstationen verantwortet.

Cédric Kaiser arbeitet seit 1. März 2024 als Geschäftsführer in der Effingerhort AG. Er hat einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund und verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Industrie. Eigentlich ein Quereinsteiger also, der jedoch als Vizepräsident des Stiftungsrats der Stiftung Faro in Windisch mit den Strukturen und Herausforderungen der Betreuungseinrichtungen seit langem bestens vertraut ist.


Atelier 1

Kontrolliertes Trinken im Alter: Erfahrungen aus einem innovativen Pilotprojekt

Andrea Stierli & Andrea Küng

Fachpersonen Suchtberatung ags, Wohlen AG

Über die Referentinnen

Andrea Stierli, lic. phil. Psychologin, arbeitet seit 2018 als Fachperson bei der Suchtberatung ags in Wohlen. In ihrer Funktion als Co-Leiterin der internen Arbeitsgruppe „Sucht und Familie“ befasst sie sich mit den vielschichtigen Herausforderungen in der Beratung suchtbetroffener Eltern. Zuvor war sie mehrere Jahre in der Schulsozialarbeit sowie in der Gesundheitsförderung tätig. In ihrer aktuellen Funktion begleitet sie suchtbetroffene Menschen und deren Bezugspersonen mit einem systemischen, ressourcenorientierten Ansatz. Ein besonderer Fokus liegt auf der Arbeit mit Eltern in belasteten Lebenssituationen. Sie verfügt über Weiterbildungen u. a. systemischer Paartherapie, IRRT, systemischer Beratung und leistungssensibler Suchttherapie.

Andrea Küng, Sozialarbeiterin BA FH, systemische Beraterin MAS, ist seit 2023 als Fachperson bei der Suchtberatung ags in Lenzburg tätig. Als Mitglied der internen Arbeitsgruppe Sucht und Familie beschäftigt sie sich mit der Herausforderung der Beratung von suchtbetroffenen Eltern auf verschiedenen Ebenen.

Zuvor war sie mehrere Jahre in der klinischen Sozialarbeit in der Erwachsenenpsychiatrie tätig, wo sie den Aufbau und die Leitung einer Fachstelle für Elternberatung verantwortete und so die Implementierung des Themas Elternschaft sowie Kindesschutz förderte. In ihrer aktuellen Funktion begleitet sie suchtbetroffene Menschen und deren Bezugspersonen mit einem systemischen, ressourcen- und akzeptanzorientierten Ansatz. Sie verfasste ihre MAS-Thesis zum Thema „Stärkung psychisch belasteter Eltern“ und verfügt über Weiterbildungen in Elterncoaching, Stärkung von Kindern psychisch erkrankter Eltern sowie systemischem ACT.


Atelier 2

Eltern vor allem – Eltern trotz allem

Dr. phil. Corina Salis Gross

Dr. phil., Leiterin des Bereichs „Diversität und Chancengleichheit“ am Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich und bei Public Health Services

Umberto Castra

BSc Sozialpädagoge, Università «La Sapienza» Rom, Paar- und Familientherapeut, Suchttherapie mit Migrant:innen

Über die Referenten

Corina Salis Gross ist Sozialanthropologin mit Weiterbildung in Freudscher Psychoanalyse. Zwischen 1992 und 2005 unterrichtete und forschte sie am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern. Dazwischen verbrachte sie als Visiting Scholar zwei Jahre am Departement of Social Medicine an der Harvard Universität in Boston, USA. Seit 2005 ist sie als Forschungsleiterin am Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung angestellt. Sie lehrt und forscht daneben punktuell an verschiedenen anderen Universitäten und Fachhochschulen und ist als Bereichsleiterin „Diversität und Chancengerechtigkeit“ bei der Firma Public Health Services in Bern tätig. Sie ist Mitglied der Eidg. Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) und der TPF-Fachkommission. Sie beschäftigt sich u.a. mit den Spannungsfeldern von identitätsstiftenden phantasmagorischen Moral-Landschaften in der Interaktion mit Klient:innen der Suchthilfe und mit Zugangsfragen zu einer adäquaten Suchtprävention im Kontext der Migration.

Salis Gross, Corina (2004). Struggling with Imaginaries of Trauma and Trust: The Refugee Experience in Switzerland. Culture, Medicine, and Psychiatry 28: 151-167. 

Salis Gross, Corina & Sariaslan, Emine (2024). Alkoholprävention mit der älteren Migrationsbevölkerung. ausgesucht.bs, S. 28-31. 

Umberto Castra studierte Pädagogik und Psychologie an der Universität La Sapienza in Rom, Italien. Er absolvierte eine Ausbildung zum systemischen Therapeuten an der Mailänder Schule von Selvini Palazzoli. Er studierte analytische Psychologie am Jung Institut in Küsnacht.Von 1995 bis 2000 arbeitete er im BAG-Programm „Migration und Gesundheit“. Von 2001 bis 2014 leitete er das Projekt „Migration und Sucht“ bei Contact Netz und arbeitete als Familientherapeut. Von 2015 bis 2025 war er bei der Berner Gesundheit für die Migrationsarbeit zuständig


Atelier 3

Sucht, Migration und die Suche nach Identität

Dr. Martin Viehweger

Aktivist für sexuelle Gesundheit und Arzt für Infektiologie in Berlin und Zürich

Über den Referenten

Dr. Martin Viehweger, 1992*(gefühlt) 1958*(gedanklich) 1982*(Passport) ist Aktivist für sexuelle Gesundheit und Arzt mit eigener Praxis (viropraxis.de) für Infektiologie in Berlin und Zürich. Edukativ ist er als Gastdozent an den Universitäten Charité, MHB Brandenburg, der kritischen Medizin in Jena und Rostock, Referent der Deutschen Aidshilfe, agogischer Betreuer für Konsumreflektion und Drug-checking im DIZ, Zürich tätig und publiziert in Büchern und Magazinen (www.viropraxis.de/viehweger-publikationen/). Politisch ist er Gründungsmitglied und Vorstand der universitären Bundesinitiative für sexualisierten Substanzgebrauch BISS und organisiert den von der Ärztekammer akkreditierten Arbeitskreis „Trans*affirmative Medizin“. In der Vorortarbeit konzipiert, entwickelt und leitet er Gemeinschaftsprojekte für sexuelle Gesundheit, sexuelle Aufklärung, Chemsex, führt das seit 2014 bestehende offene Mikrofon @Letstalkaboutsexanddrugs (insta) durch, unterstützt Peer-Projekte und Pod Casts wie z.B. mit „Stadt.Land.Schwul“, „Trans*sein“, gibt niedrigschwellige awareness-Schulungen für Party- und ClubKollektive. Beratend ist er Ausbilder für Kompetenz im selbstbestimmten Substanzkonsum (KISS). Weitere Qualifikationen sind Körperarbeit, manuelle Therapie, Naturheilkunde, Ernährungsmedizin / Fasten. In der Freizeit findet Mensch ihn wahrscheinlich auf dem Velo, tanzend bei down beat Musik oder beim Lesen von FAZ und republik.ch


Atelier 4

QUEERE IDENTITÄTEN IN DER SUCHTARBEIT: ZWISCHEN DISKRIMINIERUNG, SICHTBARKEIT UND EMPOWERMENT

Alexandra Villiger

Sozialarbeiterin FH, Forel Klinik

Mara Studer

Asstistenzpsychologin, Forel Klinik

ÜBER DIE REFERENTINNEN

Alexandra Villiger übte in ihrem Leben bereits viele Berufsidentitäten aus: Sie war Buchhändlerin, HR-Mitarbeiterin, Bewährungshelferin, Berufseinstiegscoach, Sozialarbeiterin und Case Managerin. Seit dem Start als Bewährungshelferin im Jahr 2005 beschäftigen sie Theorien der Identitätsbildung und der Labeling Approach, insbesondere die Frage, wie Menschen alte Selbstbilder ablegen und neue Identitäten entwickeln können. Suchterkrankte Menschen gehören seit Beginn ihrer sozialarbeiterischen Tätigkeit zu ihrer Klientel. Mit ihrem Wechsel in den klinischen Kontext 2015 – zuerst im Sanatorium Kilchberg, seit 2020 in der Forel Tagesklinik Zürich – wurden aus Klientel Patienten und Patientinnen. Dieser Perspektivwechsel macht sichtbar, wie Sprache und Rollenbilder die Arbeit mit Menschen in Veränderungsprozessen prägen, sagt sie.

Mara Studer ist in Argentinien aufgewachsen und mit 21 Jahren in die Schweiz migriert – ein prägender Wechsel, der ihre Identität stark beeinflusst hat. Sie kennt sowohl das Gefühl, Einheimische zu sein, als auch die Realität des Lebens als Migrantin. Sie ist Psychologin und hat in ihrer Masterarbeit untersucht, wie männliche Geschlechtsidentität das Verhalten in Beziehungen beeinflusst. Identität ist ein zentrales Thema ihrer beruflichen Praxis. Sie hat mit Kindern im Autismus-Spektrum gearbeitet, mit Erwachsenen mit Angststörungen und Depressionen – und begleitet heute Erwachsene mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit. In der Arbeit mit suchterkrankten Menschen zeigt sich besonders deutlich, wie stark Identität mit Verhalten, Rollen und Selbstbild verknüpft ist. Eine der zentralen Fragen, die für Patientinnen und Patienten wichtig ist, lautet: Was für ein Mensch bin ich, ohne den Einfluss von Substanzen?


Atelier 5

„WER EINMAL SÜCHTIG WAR…“: SUCHTERKRANKUNG, IDENTITÄTSBILDUNG UND KREATIVE IDENTITÄTSARBEIT

Martina Buchli

Fachmitarbeiterin Gesundheitsförderung und Prävention bei Berner Gesundheit

Martin Lobsiger

Regionalleiter Beratung und Therapie Bern-Mittelland bei Berner Gesundheit

Gian-Marco Schmid aka Gimma

Autor und Musiker

Über die referenten

Martina Buchli setzte sich bereits in ihrer Arbeit als Sozialpädagogin im stationären Kindesschutz mit dem Thema Kinder suchtkranker Eltern auseinander. In ihrer Arbeit bei der Berner Gesundheit engagiert sie sich seit Beginn der Initiative „Nationalen Aktionswoche Kinder suchtkranker Eltern“ für das Thema. Gemeinsam mit Kolleg:innen aus Prävention, Beratung und Therapie sensibilisiert sie Bezugspersonen von Kindern- und Jugendlichen sowie Fachpersonen für die Thematik. Der Blick auf das Potential von kompensatorischen Bezugspersonen ist ihr dabei ein besonderes Anliegen.

Martin Lobsiger ist systemisch-lösungsorientierter Berater mit Schwerpunkt Konsum- und Suchtverhalten. Seit 2008 ist er in der ambulanten Suchthilfe in Bern unterwegs, seine Hauptzielgruppen sind Jugendliche und junge Erwachsene. Das Jugendalter ist eine Zeit voller Umbrüche, Entwicklungen und Entdeckungsreisen, Verunsicherungen und Krisen. Die Navigation durch diese Zeit ist für Jugendliche und deren Umfeld mit grossen Herausforderungen verbunden. Deshalb legt Martin Lobsiger grossen Wert darauf, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrer Wahrnehmung und Sicht auf die Welt ernst zu nehmen, Ressourcen sichtbar zu machen und tragfähige Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben – also auch bezüglich ihrem Konsumverhalten Wahlmöglichkeiten und Wege zur Entscheidungsfindung, zu entwickeln.

Gimma (bürgerlich Gian-Marco Schmid, 1980 in Chur, wohnhaft in Haldenstein, Graubünden) ist Schweizer Rapper, Autor und langjährig im Sozialbereich engagiert. Das Thema Jugend und Sucht prägt sein Leben seit seiner eigenen Jugend, in der er selbst betroffen war. Diese Erfahrungen bilden den roten Faden seines Wirkens: Zunächst in seiner Musik, später in seiner Arbeit im Sozialbereich und heute auch in seinen Büchern.


Atelier 6

Jugend und Sucht – Zwischen Identitätsfindung, Gruppendruck und Impulsivität

Sarah Hügli

Oberpsychologin, Klinik Südhang

Naomi Lange

Stv. Oberärztin, Klinik Südhang

Raphaela Tschümperlin

Oberpsychologin, Klinik Südhang

Über die referentinnen

Sarah Hügli ist Fachpsychologin für Psychotherapie, ausgebildet am GFK Institut Zürich, führt seit 20 Jahren eine eigene körperpsychotherapeutische Praxis. Sie ist erfahrene Leiterin von Frauengruppen zu Körper, Sexualität und Selbstfürsorge und Ausbildnerin, Lehrtherapeutin und Supervisorin am GFK Institut. Seit 2018 ist sie Oberpsychologin in der Klinik Südhang.

Dr. med. Naomi Lange, die ihre Ausbildung in Innerer Medizin am Inselspital absolviert hat, ist seit 2024 stellvertretende Oberärztin in der Klinik Südhang. Weiterhin arbeitet sie derzeit an ihrem PhD in der Forschung zu metabolischen Lebererkrankungen an der Universität Bern, wo sie auch in der Lehre tätig ist. Als Ärztin und Forscherin befasst sie sich intensiv mit Themen zu Gendermedizin und Gleichstellung, beispielsweise im Rahmen ihrer Tätigkeit als Board Member im Netzwerk „Female Empowerment in Life Sciences“ der Universität Bern.

Dr. Raphaela Tschümperlin, PhD ist Fachpsychologin für Psychotherapie, ausgebildet an der Universität Bern (MAS Psychotherapie mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem und interpersonalem Schwerpunkt). Vor ihrer klinischen Tätigkeit doktorierte sie 2016 bis 2020 an den Universitären Psychiatrischen Diensten (UPD) und der Klinik Südhang, wobei sie sich spezifisch mit Alkoholkonsumstörungen, Neurowissenschaften und Gender befasste. In diversen Settings der Psychiatrie im Kanton Bern und in Zürich setzte sie sich beruflich sowie privat intensiv mit Genderthemen auseinander und verband so Theorie mit Praxis. Seit 2025 ist sie Oberpsychologin in der Klinik Südhang und spezialisiert sich weiter auf die Psychotherapie von Traumafolgestörungen.


Atelier 7

FRAUENSPEZIFISCHE SUCHTTHERAPIE GESTALTEN – ABER WIE?

Referent:innen


PD Dr. med. Dr. phil. Daniel Sollberger

Stv. ärztlicher Direktor und Chefarzt, Schwerpunkt Psychotherapie und psychosoziale Therapien

ÜBER DEN REFERENTEN

Daniel Sollberger
PD Dr. med. Dr. phil., stv. ärztlicher Direktor Erwachsenenpsychiatrie Baselland, Chefarzt
Schwerpunkt Psychotherapie und Psychosoziale Therapien (SPP).
Studium der Philosophie und Deutschen Literaturwissenschaft in Basel und München,
Promotion in Philosophie; Zweitstudium der Humanmedizin in Basel mit Zweitpromotion,
Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie; Privatdozent an der Medizinischen Fakultät

der Universität Basel; TFP-Therapeut, -Dozent und -Supervisor (ISTFP), 2022-2024 Ko-
Chefredaktor der «Swiss Archives of Neurology, Psychiatry and Psychotherapy», Beirat

«Psychodynamische Psychotherapie»; Präsident der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst
und Psychopathologie des Ausdrucks DGPA e.V


Forschungsschwerpunkte:
Diagnostik und Therapie von schweren Persönlichkeitsstörungen, Identität und
Identitätsstörungen, qualitative Narrativforschung, Schnittstellen zwischen Psychiatrie und
Philosophie, Graphical Art in Psychiatry.


IDENTITÄT – WAS IST DAS?

Prof. Dr. med. Kristina Adorjan

Direktorin Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Über die referentin

Prof. Dr. Kristina Adorjan ist Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Bern, wo sie zugleich eine ordentliche Professur für Psychiatrie und Psychotherapie innehat. Mit einem interdisziplinären akademischen Hintergrund, der auch Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaft umfasst, verfolgt sie ein besonderes Interesse an der Verbindung von Medizin, Ökonomie und Politik zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung – sowohl in der Schweiz als auch in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel genetischer und umweltbedingter Faktoren bei psychischen Erkrankungen sowie auf dem umfassenderen Konzept der „Gehirngesundheit“. Darüber hinaus engagiert sie sich für die Entwicklung innovativer Versorgungsmodelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Kristina Adorjan legt großen Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit in Klinik, Lehre und Forschung und engagiert sich aktiv im Aufbau starker internationaler Netzwerke.


SUBSTANZKONSUM, TRAUMA UND PSYCHOSE: ERFAHRUNGEN UND PERSPEKTIVEN AUS ÄTHIOPIEN

Gian-Marco Schmid aka Gimma

Autor und Musiker

üBER DEN REFERENTEN

Gimma (bürgerlich Gian-Marco Schmid, 1980 in Chur, wohnhaft in Haldenstein, Graubünden) ist Schweizer Rapper, Autor und langjährig im Sozialbereich engagiert. Das Thema Jugend und Sucht prägt sein Leben seit seiner eigenen Jugend, in der er selbst betroffen war. Diese Erfahrungen bilden den roten Faden seines Wirkens: Zunächst in seiner Musik, später in seiner Arbeit im Sozialbereich und heute auch in seinen Büchern.


„ABSCHIEDE VON MUTTER“

Dr. med. Stephan Kupferschmid

Chefarzt und Mitglied der Geschäftsleitung Privatklinik Meiringen

Über den Referenten

An der ipw Winterthur war er als Chefarzt der Psychiatrie für Jugendliche und junge Erwachsene tätig. Derzeit leitet er das Psychiatriezentrum für Jugendliche und junge Erwachsene (PZJE) in Thun (www.pzje.ch). Zudem ist er Präsident von IPSILON und Mitglied des Vorstands der SFG ADHS. Neben seiner klinischen Arbeit wirkt er als systemischer Supervisor.

(28) Stephan Kupferschmid | LinkedIn


DAS ICH IM DIGITALEN KONTEXT: SYSTEMISCHE UND INDIVIDUELLE PERSPEKTIVEN AUF MEDIENNUTZUNG UnD SUCHTTHERAPIE IN DER TRANSITIONSTHERAPIE


Podiums­teil­nehmer:innen


Dr. Martin Viehweger

Aktivist für sexuelle Gesundheit und Arzt für Infektiologie in Berlin und Zürich

Gian-Marco Schmid aka Gimma

Autor und Musiker

Dr. phil. Corina Salis-Gross

Leiterin des Bereichs „Diversität und Chancengleichheit“ am Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich und bei Public Health Services

Martina Beer

Leitung Pflege, betriebliche Mentorin FA, dipl. Pflegefachfrau, Klinik Im Hasel


Moderation Fachtagung


Karin Frei

Journalistin, Moderatorin, Inhaberin von CommonGround Communications GmbH

Leben und Wirken

Karin Frei blickt auf eine über 27-jährige Karriere als Journalistin bei Schweizer Radio und Fernsehen zurück. Unter anderem moderierte und leitete sie für das Fernsehen die Sendung «Der Club» und arbeitete für das Wissenschaftsmagazin «Einstein». Sie war Gastgeberin des Radiotalks «Persönlich» sowie Produzentin verschiedener Radioformate wie der Hintergrundsendungen «Doppelpunkt» und «Forum».

Karin Frei hat an der Universität Zürich Europäische Ethnologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Völkerrecht studiert und abgeschlossen. Ihr Lizentiat über die Stolpersteine in Patchworkfamilien ist als Buch unter dem Titel «Gute böse Stiefmutter» erschienen. Sie hat diverse Managementausbildungen sowie an der HSG den Certified Global Negotiator und an der Uni Fribourg die Ausbildung zur Mediatorin FSM und den Lehrgang Konfliktklärungshilfe absolviert.

Karin Frei ist Inhaberin der CommonGround Communications GmbH. Sie ist Redaktorin beim Fachmagazin «perspektive mediation» und Partnerin bei komet-beratung und im Rahmen ihrer Konfliktklärungstätigkeit im Vorstand des Vereins kooperatives Bauen.